Maipokal Revival 2018 auf dem Hockenheimring


Unsere Jahresauftakt-Veranstaltung war auf dem Hockheimring, das erste Maipokal Revival seit über 20 Jahren. Aber wie immer zuerst das Wetter. Die Anreise am Donnerstag zeigte noch einig feuchte Stellen auf dem Asphalt. Am Freitag und Samstag verwöhnte uns die wärmende Sonne. In der Nacht zum Sonntag zog ein Gewitter heran, das auch mit Regen nicht sparte. Der Belag war jedoch am nächsten Morgen wieder komplett trocken. Die Sonne versteckte leider den ganzen Tag ihr Gesicht, ließ aber keine einzige Träne fallen.


Die Gespannklasse II ging in der ersten Gruppe um 9 Uhr mit Frieder und Kati auf die Strecke. Nach den Dehnübungen von Kati hieß es dann aufspringen und zum Vorstart vorfahren. Sie tasteten sich mit einer schnellsten Rundenzeit von 2:01 min. an die Zeit vom Vorjahr heran. Zufrieden kamen sie in die Zeltstadt zurück. Das zweite Training war um 13:10 Uhr, direkt nach der Mittagspause. Frieder zog schon etwas kräftiger am Gas und die beiden erreichten eine beste Runde von 1:58 min.


Frieder hatte seinen Enkel Leon dabei und ich konnte das ganze Geschehen ohne Stress genießen, da Leon sich mittlerweile als guter Schrauber herausgestellt hat. Tanken, Luftdruck prüfen, Bremsbeläge checken, Reinigen usw. macht er schon sehr routiniert. Wir konnten also ganz entspannt das abendliche Flair des Fahrerlagers genießen.


Am Samstagmorgen startete das dritte Training für die Gespanne zur gleichen Zeit wie am Vortag, also um 9:00 Uhr. Diesmal waren allerdings alle Gespannklassen gleichzeitig auf der Strecke – von SC2 bis open – also die alten Frontausstiege wie Frieder es fährt, sowie F2 Kurz- und F1 Langgespanne bis Baujahr 2000. Dieses gemeinsame Training sollte auf die Rennläufe vorbereiten, bei denen ebenfalls alle zusammen unterwegs sein würden. Gemeldet waren 30 Starter und in Hockenheim dürfen 30 Gespanne gleichzeitig ihre Runden drehen. Ich konnte das Geschehen direkt von der Tribüne der Sachskurve aus hervorragend verfolgen.

 

Wie ein Strich zog Frieder das Gespann um den Kurs. Wiedermal schoss die rote Zora ins Motodrom und verfolgte ein leitungsmäßig weitaus stärkeres Gespann. Kurz vor der langen Linkskurve stiegen Qualmwolken hinter Frieders Gespann auf. Ein Zeichen, dass er voll in die Eisen ging. Er bremste so spät, dass er sich noch vor seinen Konkurrenten schieben konnte und als Erster in die Sachskurve einbog. Ein tolles Manöver. Das Ergebnis dieses Trainings brachte eine persönliche Bestzeit hervor und machte unser Team sehr zufrieden. Mit 1:55:396 min standen sie in der Startaufstellung auf Platz Nummer 9 in Reihe 4. 


Einfach schön, wenn ich dann in die beiden Gesichter blicken darf, die einen klatschnass geschwitzt, überglücklich und zufrieden mit ihrer Leistung nur noch anstrahlen. Wenn man bedenkt, dass sie einen vorderen Gesamtplatz eingefahren haben, und das bei einer Motorleistung von etwa 85 PS, eine wahnsinnige Leistung. Zum Vergleich haben die F2-Gespanne so um die 140 PS und die F1-Gespanne um die 180 PS. Gratulation von meiner Seite! Das Rennen konnte beginnen. 


Es startete pünktlich um 13:10 Uhr. Wir saßen auf der Tribüne und konnten nur den sagenhaften Sound genießen, als die große Meute losgelassen wurde. Wie vermutet, kamen Frieder und Kati nicht so gut weg, aber man sah, dass da ein gewaltiger Zug auf den Beiden lag. Sie kämpften Runde um Runde, bis Frieder seine Chance sah und in die Lücke schoss. Diesen Platz verteidigten die beiden bis zur Zielflagge. Mit funkelnden Augen kamen sie dann zurück ins Fahrerlager. Meinen herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz, also rauf aufs Treppchen. Ein schöner Saisonstart für die Beiden.


Zur abendlichen Belohnung kochte Erich für seine Tina, Kati und mich ein leckeres Menü, kredenzt mit reichlich wohlschmeckenden Flüssigkeiten. Ein Schelm, wer da Böses denkt, denn am nächsten Morgen soll es zum Rennen gehen, zu dem man einen ganz klaren Kopf haben sollte – was auch gelang ;-)


Das nächtliche Gewitter raubte uns leider etwas Schlaf, denn die Markise wollte eingerollt und die Möbel mitten in der Nacht im Bus verstaut werden. Ein frisch aufgebrühter Kaffee weckte alle Lebensgeister von Kati, sodass sie sich auf ihr Rennen konzentrieren konnte, das am Sonntag so gegen 10:00 Uhr starten sollte. 

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Der zweite Wertungslauf verlief fast so wie der Erste. Es ist toll, wenn du auf der Tribüne das Gerangel um die Plätze hautnah erleben kannst. Leichte Berührungen der Renngespanne untereinander sind da keine Seltenheit. Da hört man schon mal ein Raunen unter den Zuschauern. Es ist schon erstaunlich, dass trotz dem gewaltigen Leistungsunterschied nur 2 Langgespanne, also die F1-Geschosse, vorne mitfuhren. In den Kurven standen sie den Kurz- und Frontausstieggespannen immer im Wege herum. Frieder und Kati absolvierten ihr Rennen mit Bravour und kamen wieder als Dritte in ihrer Klasse ins Ziel. Meinen herzlichen Glückwünsch. 


Meine Aufgabe kam dann immer nach den Rennen. Ich moderierte die Siegerehrungen aller Klassen, also insgesamt für 36 Klassen bei zwei Rennen, was 72 Siegerehrungen macht. Danach war zwar meine Stimme etwas belegt, aber meine Stimmung strahlte.


Fazit:

Das erste Maipokal Revival war ein voller Erfolg. Sehr viele Klassen waren vertreten, viele Fahrer aus dem benachbarten Europa kamen und insgesamt waren alle Klassen voll. Und auch das Wetter war bestens gelaunt. Damit sind beste Voraussetzungen geschaffen aus dem ersten Maipokal Revival eine beständig wiederkehrende Veranstaltung zu machen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Zuvor erwarten wir ungeduldig Schleiz………….


Pro-Solitude 

 

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